find unused css declarations

ever tried to find unused declarations in one file or a bunch of 100 kB of CSS files? it’s a work your worst enemies should do. especially because these CSS files are not written for human minds anyway. they are written to be interpreted by computers. so ⅰ was surprised that there seems no standard program to filter out declarations of CSS which aren’t used. but finally ⅰ found a program in form of a ruby rakefile which does the dirty job: deadweight. as ⅰ usually don’t work with ruby, there were some stumbling blocks to get this working. assuming you have an ruby stack on your GNU/Linux or MacOS Ⅹ workstation already installed.
add the github ruby gems to your library:
gem sources -a http://gems.github.com
download aanand’s code:
sudo gem install aanand-deadweight
(normally it will be installed to/usr/local/)
save one of the examples from the deadweight-website as mywebsite.rb, edit dw.root and dw.stylesheets as you need it. try to run the script as
ruby mywebsite.rb
you may get error messages back like
/usr/lib/ruby/1.8/deadweight.rb:1:in `require': no such file to load -- css_parser (LoadError)
in this case you need to install css_parser with
gem install css_parser
and/or export the rubygems with:
export RUBYOPT=rubygems
now you may find out that the example is not really a ruby script but a ruby makefile called rakefile. so we don’t start it with ruby but with:
rake --rakefile mywebsite.rb deadweight
looks silly for a shell scripter and perl hacker but it works!
thanks to aanand!

what is drupal?

von wunderschön bis sehr, sehr traurig: schanzenfest 2009

eigentlich wollte ich diesen eintrag nicht schreiben, aber markus sorger hat mich mit seinem bericht und bildern doch dazu bewegt. seit jahren ist das schanzenfest anlass für randale _und_ anlass für gewalt durch die polizei. warum das so sein muss, ist mir schleierhaft. tagsüber ist das schanzenfest eines der schönsten strassenfeste, das man sich vorstellen kann und irgendwann kommt immer der punkt, wo die hölle ausbricht. liegt’s an diesen herrschaften?
die polizei hat recht provozierendes party-outfit
zufällig stand ich neben der bühne, als der stress losging. habe beobachtet, wie sich die polizei die helme aufsetzte und sie 5 minuten später in voller montur in ohne rücksicht auf verluste, mit maximaler aggression in die menge sprintete. dabei rempelten sie haufenweise menschen um, um einen besoffki festzusetzen, der wahrscheinlich vorher irgendwas gemacht hat. innerhalb von sekunden kippte die stimmung. den beamten wurden beine gestellt und mit „HAUT AB!!!“ rufen beschallt. es flog leuchtspurmunition in meine richtung, landete unter dem sitz eines elektromobil eines assistenzbedürftigen und fing gerade an, richtig zu brennen. nur mit mühe konnten wir den brand löschen, während der fahrer natürlich panisch angst hatte. von allen seiten stürmte polizei in voller kampfmontur an. die standen ja schon die ganze zeit bereit und so einsatz muss im nachhinein ja auch gerechtfertigt sein, sonst darf man nächstes jahr dann vielleicht nur mit der hälfte der beamten erscheinen. während der nächsten stunden gab es einiges zu beobachten, das einem rechtstaat nicht würdig ist. wasserwerfereinsatz ohne pflichtgemässe ankündigung. presseleute, die rumgeschubst wurden und die kamera zugehalten wird. und vor allem: einsatz von schlagstöcken gegen unbeteiligte. dazu gehöre auch ich. obwohl ich mich langsamen schrittes vom geschehen wegbewegte, wurde ich überraschend von hinten von einem beamten angegriffen und von seinem schlagstock bearbeitet. nur weil ich ihn anschrie, ob er sie noch alle hat und dass ich von der presse sein, liess er von mir ab und rannte weiter. von den zwei grossen blutergüssen in der leiste und am oberschenkel werde ich noch ein weilchen was haben. am neuen pferdemarkt wurde ganz real mit einem wasserwerfer in das lokal oktober und die bar zoe2 geschossen. all das habe ich selber gesehen. nicht selber gesehen habe ich die ereignisse um das jolly und das ist richtig erschreckend.
eines der vielen feuer auf der strasse

bild kodierung per microblogging

crazy zeugs, das Quasimondo da auf flickr zeigt:
Mona Lisa per Tweet

Preliminary result of a little competition with the goal to write an image encoder/decoder that allows to send an image in a tweet. The image on the left is what Ⅰ currently manage to send in 140 characters via twitter.

Der Tweet liest sich per Google Translate auf deutsch so:

婂 Allopurinol圑Peitsche恄幖ist怤Luke怴搝Krieg娻屗leicht唭Rahmen奊唀Chuai峔Wild Mountain埯S hi廇嗕Schrank, die singen嚵Posing壛geschnitzten Spitzen墥solides Verständnis壋Küche Altar喿Faschinierungsarbeiten奰Xiao-Lun恛Besuch einer Prostituierten Jie姴啷嬂hässliche Frau Saint嫤triazin娐Pharynx峈Köder嬻insbesondere愰啴屽嶍屽einsamen Tal喿嶐Treasury唥dumm Leiche彐Qixiang帄Beerdigung Auto啯Leerlauf Starterklappe offenen嗙Umgliederung唅genau das, was憛Qi Zhe悐Sie rufen幮nervös Gut nicht darauf hin,惐widerspenstigen啹gespendet戠Xiao traurig Riechmarke robusten Rahmen Streik拀唹Cement Block嵄einzigen彠Wo Sie囏庰抂唋岰媮Cape夣宐彋媀恦Zylinder彐weinen姩宔嬀

Dada-Lyrik gemischt mit Anflügen von Pharma-Spam.
via Glaser

bringen das geld zur sparkasse

reblog @svensonsan

Wenn’s schon nicht gelingt, die tatsächlichen Probleme zu lösen – die Arbeitslosigkeit, die Flüchtlingsfrage, die Steuerreform –, dann löst man geschwind ein Scheinproblem. Hokuspokus – endlich ein Gesetz! Endlich ist die Jugend gerettet! Endlich können sich die armen Kleinen am Kiosk keine Aktphotos mehr kaufen und bringen das Geld zur Sparkasse.

von Erich Kästner

3sat neues spezial über Linux

3sat hat heute in der Reihe „neues“ ein halbstündiges Spezial gesendet. Für mich ein eher enttäuschender Beitrag über die Welt von Freie Software und Open Source. Es wird nur in einanderthalb Sätzen darauf eingegangen, was der Unterschied ist, stattdessen wird immer nur von „Linux“ geredet. Und bei fast jedem Interviewpartner muss ein Linux-Maskottchen im Hintergrund sichtbar sein. Klischee pur.
Ist aber ja auch ein nicht ganz leichtes Thema.

Folgende beide Statements fand ich gut getroffen: Jaqueline Rahemipour (OpenOffice.org) und Mark Surman (Mozilla Foundation) sprechen über Mitgestaltung, Community und Lernen.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Im Beitrag werden noch eine Menge Softwareprojekte vorgestellt und es wird versucht, die Begeisterung der Beteiligten rüberzubringen.
Was mich weniger begeistert, ist die Tatsache, dass man sich z.T. im Fundus von Creative-Commons-lizensierten Material bedient, aber der Beitrag wird in einer Woche wahrscheinlich aus der ZDF-Mediathek verschwunden sein und auch nicht unter CC stehen. Z.B. wird die schön anzusehende Animation OpenStreetMap 2008: A Year of Edits in Ausschnitten verwendet, diese steht aber unter BY-SA, also Share-alike. Da müsste die Dokumentation also unter gleicher Lizenz veröffentlicht werden. Naja. Ich klaue hier ja auch gerade, ich alter Möchtegernkritiker.

wordpress jetzt mit openmicroblogging

Adrian Lang hat ein plugin namens mnw für wordpress erstellt, das ein blog per openmicroblogging abonnieren lässt. damit ist es neben laconica, openmicroblogger und noserub das vierte system, das den openmicroblogging standard unterstützt. grossartig.

flash videoplayer und mp4 video

habe mir gerade noch mal die misere mit flash video playern und mp4 videos angeschaut. manchmal spielen die player die videos direkt ab und man sieht den ladebalken noch wandern, bei anderen videos muss erst die ganz datei geladen werden, bis man etwas zu sehen bekommt, was besonders nervt, weil man kein feedback bekommt, was gerade passiert.
der hintergrund ist recht technisch: hier erklärt der adobe-programmier (hersteller von dem flash-crap), was genau nötig ist:

If you use progressive download instead of FMS make sure that the moov atom (which is the index information in MPEG-4 files) is at the beginning of the file. Otherwise you have to wait until the file is completely downloaded before it is played back.

nun erzeugen alle möglichen video encoder dateien, wo das moov atom am ende der datei zu finden ist. man muss die also nachbearbeiten. mit einem macosx-programm (funktionierte bei mir nicht), einem AIR-programm (kommt mir nicht auf die platte, so ein mist) oder dem public domain programm qt-faststart von Mike, das in dem Multimedia-Software Wunder ffmpeg enthalten ist.
die anwendung von qt-faststart ist dann recht einfach:
qt-faststart datei-doof.mp4 datei-doll.mp4
manchmal beschwert sich qt-faststart, dass die datei nicht zu gebrauchen ist: „last atom in file was not a moov atom“.
da muss man dann erst einmal einen gültigen container mit ffmpeg erzeugen:
ffmpeg -i datei-superdoof.mp4 -acodec copy -vcodec copy datei-doof.mp4

dann klappt es auch mit qt-faststart:
patching stco atom...
patching stco atom...
writing ftyp atom...
writing moov atom... copying rest of file...

Update: Handbrake hat ein nettes grafisches Interface zu ffmpeg, einfach „Web optimized“ anklicken und fertig ist der lack. presets inklusive. für linux/macosx u.a.

byebye svk, hallo git

Unabhängig davon, ob man gerade Zeit hat, knarzt es ziemlich im Gehirngebälk, wenn man die knackige Zusammenfassung von Michael Prokop zu dem neuen Debian Release Lenny liest. Allein die Auflistung der New Packages machen Lust auf stundenlanges Ausprobieren (wenn man Sysadmin ist, hehe). Es knarzte besonders beim Paket etckeeper, weil ich seit geraumer Zeit den svn-Abkömmling svk zum Verwalten von/etc Verzeichnissen benutze aber mittlerweile alles mit git erledige. Das gab den Anstoss zu recherchieren, wie ich meine etc-repositories auf diversen Instanzen nach git migrieren kann. Hilfe fand ich bei „An introduction to git-svn for Subversion/SVK users and deserters„, meine Zusammenfassung findet sich im Wiki.

rekursiv (7)

A: Question everything.
B: But why?

via